Kunst in der Landschaft XII

Kunst in der Landschaft
  • Kunst in der Landschaft XII
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Das Areal der Kunst in der Landschaft auf dem 16 Hektar großen Wiesengrund im südlichen Niederösterreich war unter Einhaltung der Sicherheitsabstände auch in den schwierigen, Corona bedingten Einschränkungszeiten möglich und kann jederzeit auf den gemähten Wegen nach eigenem Belieben und mit geeignetem Schuhwerk erkundet werden.

Mit ihrer neuen Figurenserie „androgyn“ thematisiert Charlotte Seidl seit neuestem die sich auflösenden eindeutigen Geschlechtszuordnungen. Männlich oder weiblich, transgender oder zwischen den Geschlechtern – die Diskussionen in der Gesellschaft beschäftigen sich intensiv mit traditionellen Werten und offener Wertschätzung für den einzelnen Menschen, egal welcher Gruppe er sich zugehörig fühlt. Die überlebensgroßen „androgyn“-Figuren aus gebranntem und glasiertem Ton sind betont keinem Geschlecht eindeutig zuordenbar. Je nach Perspektive wirken manche auf den ersten Blick deutlich weiblich, aus anderem Blickwinkel dagegen männlich. Breite Schultern oder eine anmutige Körperhaltung lassen unterschiedliche Wahrnehmungen zu.

„Chris“ und „Pat“ bilden nun neue Ankerpunkte in der Landschaft. Auch die Namensgebung lässt das Geschlecht offen, eine Möglichkeit, die sich quer durch alle Kulturen findet und damit die breite Relevanz widerspiegelt.

Josef Bayer hat mit dem „Knopf“ ein neues Eisenobjekt für die Kunst in der Landschaft geschaffen. Die charakteristische, in Schleifen geführte Form strahlt derzeit noch in hellem Rostrot, bevor sie die dunklere Patina annehmen wird. Mit einem zweiteiligen Monolith aus Gneis und Granit aus Kärnten setzt Peter Paskiewicz in seiner typischen, radikalen Abstraktion einen markanten Akzent mit Kanten, Brüchen und glatten Flächen, die nicht nur zum Betrachten, sondern auch zum Hingreifen einladen. Den letzten seiner großen Stahlflügel konnte Johannes Seidl vor seinem Tod Anfang diesen Jahres nicht mehr vollenden. Charlotte hat ihn nun fertigstellen lassen und er steht seit kurzem am Waldrand in der Nähe der Grabstätte ihres künstlerischen und Lebenspartners.

Anna Maria Brandstätter (A)

„Schritt zu den Sieben Sternen“ 2020
„Schritt nach vorn zu den sieben Sternen des großen Bären“ - so lautet die gesamte Bezeichnung der Figur aus einer Taiji-Kurzform.

Die Hände werden von unten nach oben geführt, formen sich zu Fäusten und überkreuzen sich vor dem Körper. Der hintere Fuß steht stabil auf dem Boden, der Körper ist geschützt und gleichzeitig zur Abwehr bereit. Im Taiji hat man die Vorstellung, dass die Kraft aus dem Boden in einer Spiralbewegung durch den Körper nach oben geleitet wird.

Die Äste der Installation sind immer wieder überkreuzt, stützen sich gegenseitig und lenken das Gewicht weiter, sodass eine stabile Konstruktion auf der Böschung entsteht. Die Kabelbinder sorgen für eine sichere und dennoch flexible Verbindung. Die Konstruktion steht frei, sie ist an keiner Stelle mit dem Obstbaum verbunden, nimmt aber dessen Form auf und führt sie weiter.

Eine kleine Sitzgelegenheit in Bodenhöhe lädt zum Verweilen ein. Im Inneren der Installation, mit dem Rücken an den Baumstamm gelehnt, wird die wellenartige Konstruktion zur beschützenden Einhausung. (Äste, Kabelbinder,
Holzkohle, Eitempera)

Charlotte Seidl

„2 hohe Helle – mit Abstand“ 2020
Vater und Sohn“ 2020
„Erdfrau Demeter“ 2020
Josephin 2020
Molly 2020
Pat 2021
Androgyn 'Pat' 2021
Tänzerin 2021
Wendy 2021
Androgyn 'Chris' 2021
Rosalie 2021

Josef Baier

„Kreis“ 2020

Andreas Sagmeister

„Wendung VIII“ 2020

(28) Willi Katteneder (A)

„Pharsso“ 2017

Das altgriechische Wort "phrasso" so viel wie umzäunen,begrenzen. Das Wort steckt noch im Namen der Esche (Fraxinus excelsior),da diese sich für diese Palisaden gut eignete.

Beni Altmüller (A)

„Licht aus dem All" 2018

Pflanzen,Bäume und Bambus sind Sonnenfresser. Sie speichern Lichtenergie in ihren Zellen ab und sind daher aus Licht gemacht.

KRISTOFFER STEFAN 

„Spannungsfelder“ 2019

Die begehbare Doppelskulptur aus elastischen Glasfaserkabel sucht die Bindung zwischen Bewegung und Ruhe,zwischen Innen und Aussen sowie zwischen Landschaft und Mensch.
Wie in vielen seiner partizipativen Installationen wird dabei der Betrachter selbst zum entscheidenden Akteur dieser in vielen Arbeiten Kristoffer Stefans zentralen Auseinandersetzung.

Josef Bayer

"Wollkugel" 2019

Peter Jeschek (A)

Altholzarbeit 1 / "Begegnung "
In Einschlaghülsen geerdet, gehen zwei Aufrechte aufeinander ein, lassen erwas Drittes zwischen sich entstehen.

Peter Jeschek (A)

Altholzarbeit 2 / "My Home Is My Castle "
In Einschlaghülsen geerdet, fest vernagelt und verschraubt, wird diese Burg allen Anstürmen der Neuen  Völkerwanderung mit Sicherheit standhalten.

Marion Kilianowitsch (A)

„Buchstück“
Es sind die Zwischenräume und Öffnungen die Verbinden, durch die Licht hindurchdrängen kann oder Lichtdurchflutend wirken kann. Die Durchsichten und Perspektiven verändern den Blick. Denn sie sind Freiräume der Zeit, in denen Wahrnehmungen nachzuspüren, Raum gegeben wird.

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