Christa Bartesch und Andrea Schnell

25. April 2026 - 21. Juni 2026

Christa Bartesch

Farbe, Licht & deren Wahrnehmung in den vielfältigen Erscheinungsformen stehen in den Arbeiten der aus Münster in Westfalen stammenden und seit vielen Jahren in Budapest lebenden Künstlerin im Mittelpunkt ihres Interesses. Sie vermeidet jede egenständlichkeit, jede figurale Erkennbarkeit und konzentriert sich in ihren großformatigen Bildern ausschließlich auf die Wirkung, die Farbflächen und -formen zueinander erzeugen können. In vielen Schichten gemalt, manchmal auch mit darüber gezeichneten, netzartig angeordneten Linien überzogen, öffnen sich die tieferliegenden Ebenen erst nach längerem Verweilen des Blicks, und machen damit den Prozess bewusst.

Andrea Schnell

Die zunächst intuitiv und absichtslos mit Tusche, Acryl, Öl und Kreide auf das Papier gezeichneten Linien und Farbflecken finden in Andrea Schnells Arbeitsprozess zunehmend ihre äußere Bedeutung und Bearbeitung. Sie sind in ihrer Expressivität zwischen Abstraktion und meist weiblicher Gegenständlichkeit ein poetischer Spiegel ihrer Gefühle, ihres Unbewussten und ihres Erlebens und offenbaren beim genaueren Hinsehen ironische und assoziative Details. Das Erscheinungsbild bewegt sich dabei im Spannungsfeld der schwarzen oder tiefblauen Linie mit dem hellen Untergrund und konzentrierten Farbakzenten.

Samstag, 25. April, 18 Uhr –
Eröffnung der Ausstellung

  • Christa Bartesch und Andrea Schnell
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